Für Mitte Juni 2002 war ein Open-Air Konzert in Leipzig geplant. Hierzu wurde auch ein hochwertiges Profimischpult in einem nur behelfsmäßig gegen Witterungseinflüsse geschützten Gerüsttower installiert. Wegen des anhaltend regnerischen Wetters war das Mischpult zudem in Folie eingehüllt worden und blieb während der Nacht eingeschaltet. Man versprach sich dabei eine trocknende Wirkung durch die Betriebswärme, bedachte aber nicht die Gefahr von Kondenswasserbildung und Hitzestau unter der Folie. Am nächsten Morgen zeigte das Mischpult dann keine Funktion mehr. Wie sich später zeigte, hatten eindringende Feuchtigkeit und Überhitzung zum partiellen Verschmoren mehrerer Leiterbahnen geführt.